Die Schweißtechnik war von 1996 bis 2004 ein eigener Fachbereich im Ausbildungsberuf Konstruktionstechnik, der mit Änderung der Ausbildungsordnung im Jahr 2004 aufgehoben wurde. Die Ausbildung als Schweißer ist heute durch die Lehranstalten des „Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren (DVS)“ und des „Technischen Überwachungsvereins (TÜV)“ geregelt und organisiert. Schweißer kommen vor allem in metallverarbeitenden Betrieben wie Schlossereien und Schweißereien zum Einsatz, aber auch bei Maschinen-, Werkzeug- und Fahrzeugherstellern, in Betrieben der Versorgungstechnik oder im Heizungs- und Lüftungsbau. Geprüfte Schweißer verbinden und montieren Anlagen- Metall-, und Konstruktionsbauteile u.a. aus Stahl, Aluminium, Messing oder Edelstahl. Aber auch bestimmte Kunststoffsorten, wie zum Beispiel Polymere, werden beim Schweißen verarbeitet.
Nach 3 Jahren praktischer Tätigkeit kann sich der Schweißer zum DVS-Schweißwerkmeister qualifizieren und auch Schweißaufsichtsfunktionen übernehmen. Anschließend ist eine Weiterbildung zum Schweißfachmann möglich.
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