Arbeitsvorbereiter ist kein Ausbildungsberuf; wer diese Tätigkeit ausüben möchte, hat in der Regel eine Weiterbildung in den Bereichen Arbeitsvorbereitung, Betriebsorganisation, Prozessorganisation oder REFA-Technik absolviert. Anstellungen findet der Arbeitsvorbereiter in Unternehmen der Industrie-, Handels- und Handwerksbranche. Hier optimiert er alle für die Produktion notwendigen Fertigungs- oder Montageschritte,, die er hinsichtlich Menge, Zeitumfang, Materialeinsatz sowie verfügbarer Kapazitäten kontrolliert und hierzu eine so genannte Laufkarte erstellt. Kommt es zu Abweichungen in den Produktions- und Fertigungsprozessen, greift der Arbeitsvorbereiter korrigierend ein. Spezielle Zeit- und Arbeitsstudien helfen ihm dabei, den reibungslosen Produktionsablauf zu managen und zu sichern; sie bilden darüber hinaus die Grundlage für die Errechnung von Sollzeiten. Im kaufmännischen Bereich unterstützt der Arbeitsvorbereiter den Innendienst bei der Terminkoordination, bei Wirtschaftlichkeitsanalysen, bei der Kalkulationen und bei Controlling-Aufgaben.
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